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Hörerzuschrift Deutschlandfunk

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Interview im Deutschlandfunk am Sonntag, 13.9.2020 mit Jürgen Manemann machte mir wieder deutlich, mit welcher Stringenz den Bürgern unseres Landes eingeimpft werden soll, daß nur noch eine bestimmte Weltanschauung zu akzeptieren ist. Es ist schon mehr als nur eine Arroganz, den Mitbürgern, die mit der derzeitigen politischen Entwicklung nicht mehr einverstanden sind und deshalb auf die Straße gehen, eine demokratiefeindliche Einstellung anzudichten. Dies wird auch nicht dadurch glaubwürdiger, wenn Herr Manemann dies mit einem wissenschaftlichen Anstrich versieht.

Die Tatsache, daß sich Herr Manemann einer Genderausdrucksweise bedient, die von der Mehrheit der Bürger abgelehnt wird, weil sie das Denken in eine einseitige Richtung lenkt und das offene Denken abschaltet, macht deutlich, daß er selbst kein Demokrat zu sein scheint. Dann würde er einmal selbst fragen, wer mit welcher Legitimation berechtigt ist, die Umwälzung einer Sprache gegen den Willen der Bürger gewaltsam durchzusetzen. Daß die Journalisten des öffentlich rechtlichen Rundfunks sich dabei zu Oberschullehrern entwickelt haben, die den Bürgern die neue Sprache einhämmern, macht die Sache nicht besser.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg-Michael Bornemann

Von bornemann

Ihre Sprache ist ihr Geist, und ihr Geist ist ihre Sprache; man kann sich beides nicht identisch genug denken. (Alexander von Humboldt)

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