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Ist die Wahl in den USA entschieden – oder beginnt jetzt erst die Auseinandersetzung?

Ein junger dynamischer Präsident mit 78 Jahren soll Amerika in die Zukunft führen! Es ist schon bemerkenswert, wie schnell das politische Establishment in Deutschland sich vor überschwenglicher Freude gar nicht mehr zurückhalten kann, obwohl zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abschließend geklärt ist, ob die von Trump angekündigten rechtlichen Schritte Erfolgt haben werden oder nicht! Vielleicht wäre es doch seriöser, erst einmal abzuwarten, ob es nicht doch Gründe gibt, die es Trump ermöglichen, gegen die Wahl mit rechtlichen Schritten vorzugehen. Bemerkenswert ist schon, daß die Demokraten verhinderten, daß in einzelnen Wahlbüros keine Beobachter zugelassen wurden. Wollte man damit doch eine Transparenz verhindern?

Gegen den bisherigen Präsidenten wurde bereits in einer üblen Art und Weise Stimmung gemacht, als dieser noch gar nicht zum Präsdenten gewählt war. Während der gesamten Amtszeit konnte man nur hören, was für ein dummer und psychisch kranker Mensch an der Spitze in Amerika stand. Deshalb glaube ich selbst erst dann an ein endgültiges Ergebnis der jetzigen Präsidentenwahl, wenn der neue Präsident wirklich von den Wahlmännern gewählt worden ist und die rechtlichen Möglichkeiten einer Anfechtung ausgeschöpft wurden.

Wie es dann weiter geht, wird auch wesentlich von der Zusammensetzung der parlamentarischen Gremien in den USA abhängen. Insofern sollte man mit zu schnellen Kommentaren doch etwas vorsichtiger sein, weil die Richtung der Politik in den USA nicht nur allein von einem 78jährigen Mann abhängen wird.

Von Bornemann

Ihre Sprache ist ihr Geist, und ihr Geist ist ihre Sprache; man kann sich beides nicht identisch genug denken. (Alexander von Humboldt)

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