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Ist Angst jetzt das neue Regierungsmittel?

Wenn man die Reden der Politiker im Radio, im Fernsehen und in den anderen Medien verfolgt, dann kann man den Eindruck haben, als wenn sich das ganze Land in einem Krieg gegen einen unbekannten Feind – dem Corona-Virus – befindet. Die Grippewelle vor zwei Jahren mit 25.000 Toten schien kein Feind gewesen zu sein.

Es wird beklagt, daß immer mehr Bürger dem Reden der Politiker nicht mehr folgen und daß innerhalb der Bevölkerung in zunehmenden Maße ein Gegeneinander zu beobachten sei. Protestierende Bürger – wie die Querdenker – werden in die Nähe rechtsradikaler Gruppen gerückt, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden sollten.

Vielleicht sollten sich die Politiker, die sich in der letzten Zeit offensichtlich mehr als Oberschullehrer empfinden, die ihren dummen Schülern erklären müssen, wie sie sich zu verhalten haben, einmal mehr darauf achten, was sie so alles verbal ablassen! Wenn ein Präsident einer Behörde meint, die Bürger sollten ihren Po einfach mehr zukneifen, so empfinde ich dies als eine schlimme Entgleisung und Frechheit, da die Bürger keine unmündigen Idioten, sondern in der Regel Personen sind, die selbst wissen, was sie zu tun haben oder auch nicht! Im Übrigen frage ich mich immer mehr, wo die Abgeordneten des Deutschen Volkes sind, die der Regierung fachlich und sachlich zu verstehen geben, daß das Parlament Notstände feststellt und nicht Regierungsmitglieder! Die Politiker – und auch die Journalisten, die glauben, nur noch Sprachrohr einer alternativlosen Kanzlerin zu sein – sollten einfach verbal abrüsten und reden, wenn sie genau wissen, was wirklich Sache ist. Sie sollten auch Wissenschaftler in der Öffentlichkeit zu Wort kommen lassen, die nicht die Meinung der Regierung vertreten. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es gerade bei der Pandemie nur eine wissenschaftliche Meinung geben soll!

Vielleicht tritt dann mehr Ruhe in der Bevölkerung ein, weil man dann merken würde, daß es wieder um sachliche Fragestellungen geht und nicht um die möglicherweise beabsichtigte Durchsetzung von Zielen, die nicht offen ausgesprochen werden.

Von Bornemann

Ihre Sprache ist ihr Geist, und ihr Geist ist ihre Sprache; man kann sich beides nicht identisch genug denken. (Alexander von Humboldt)

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