Die Vorarbeit für Justizministerin Barley hatte die Landesstelle für Gleichbehandlung bei der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung geleistet. Sie hatte beim Rat für deutsche Rechtschreibung um eine Formulierungsempfehlung gebeten, wie sich „über Personen jenseits der klassischen Geschlechter Mann und Frau angemessen schreiben ließe. Eingeschlossen werden sollten auch intersexual und transsexuelle Personen“. Durch diese Anfrage wurde sichergestellt, dass der Genderstern Thema der bevorstehenden Sitzung des Rates, der am 8. Juni in Wien zusammenkommt, wird.

Hier gilt es jetzt, entschieden Widerstand zu leisten! Es ist ungeheuerlich, daß an allen demokratischen Gremien vorbei, eine Idiolgie durchgesetzt werden soll, ohne daß die Bürger überhaupt die Möglichkeit hatten, dazu auch Nein zu sagen.

Ministerin Barley mißbraucht den Rat für die deutsche Rechtschreibung über eine angebliche Sprachveränderung, eine nicht akzeptierte Idiologie gesellschaftlich durchzusetzen.

Es ist nur zu hoffen, daß dieses taktische Spiel vom Rat für Deutsche Sprache durchschaut und unverzüglich zurückgewiesen wird.

Quelle: Team von CitizenGO

Die Auseinandersetzungen um den neuen "Hoffnungsträger" der CDU Jens Spahn machen deutlich, wie um die eigentlichen Probleme eine Nebelwand gelegt wird, so daß zum Schluß keiner mehr versteht, worum es eigentlich geht.

Strukturieren wir doch einfach die Themen, um die es in der Auseinandersetzung eines offensichtlich von sich sehr überzeugten, gleichwohl fragwürdigen, Politikers geht.

Da ist eine Äußerung eines Politikers, der überhaupt nicht merkt, mit welcher Arroganz und Menschenverachtung er über Armut oder Reichtum schwadroniert.

Dabei scheint dieser Politiker überhaupt kein Gefühl dafür zu haben, was es für Bürger bedeutet, wenn sie feststellen müssen, daß sie aus welchen Gründen auch immer, in die unterste gesellschaftliche Gruppe gefallen sind und bemerken, daß sie von bestimmten Politkern, zu denen wohl auch der Herr Spahn zu gehören scheint, nicht nur nicht mehr ernst genommen werden, sondern ihnen dann auch noch gesagt wird, sie seien doch selbst schuld an ihrer Situation.

Dieser forsche Politiker, der glaubt jung und dynamisch zu sein und die Welt voll zu verstehen, scheint sich gar nicht darüber im Klaren zu sein, daß ein Großteil der Probleme, von denen immerhin fast 12 Mio. Bürger in Deutschland betroffen sind, die Damen und Herren Politikerinnen und Politiker selbst verursacht haben. Vielleicht sollte immer wieder darauf hingewiesen werden, daß ca. 12 Mio. Bürger ALG II - Leistungen erhalten, nicht weil sie zu ungebildet und arbeitsscheu sind, sondern weil sie entweder ihre Arbeit schuldlos verloren haben, weil billiger im Ausland produziert wird oder weil sie trotz anständiger Arbeit so wenig Gehalt erhalten, daß sie davon nicht leben können.

Natürlich gibt es - und gab es auch immer - einen Anteil von Bürgern - die nicht in der Lage waren, für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen zu können. Es gehörte zu den hervorragenden Leistungen einer früheren Soziallehre, die sehr stark von der jesuitischen Soziallehre Nell-Breuning und anderen geprägt war und die Sozialgesetze der Bundesrepublik Deutschlands geprägt hatten, daß die frühere Bundesrepublik Deutschland ein sozialer Rechtsstaat werden konnte. Aus diesen Gedanken wurden ein Arbeitsrecht und ein Sozialrecht entwickelt, das einerseits zwischen individuell verursachter sozialer Bedürftigkeit aufgrund persönlicher Lebensumstände und anderseits aufgrund von Notlagen, die durch Arbeitslosigkeit und anderen Lebensrisiken entstanden, unterschied. Der eine Bereich war ein Ausfallnetz des Staates für Bürger, die aus welchen Gründen auch immer, die Hilfe der Gemeinschaft bedurften, so daß hier auch eine besondere Prüfung der vorhanden Vermögenssituation erfolgte.

Der andere Bereich, nämlich die persönliche Vorsorge, wurde von den Bürgern im Rahmen des Versicherungsprinzips letztlich selbst sichergestellt. Hier sei an die Arbeitslosenversicherung, die Berufsunfallversicherung und die Erwerbsunfähigkeitsversicherung erinnert.

Der entscheidende Unterschied zur damaligen Zeit, als Deutschland mit Sicherheit als sozialer Rechtsstaat bezeichnet werden konnte, bestand darin, daß erwerbstätige Personen, die arbeitslos wurden, nicht Personen gleichgestellt wurden, die aus persönlichen Gründen gar nicht in der Lage waren, für sich selbst angemessen zu sorgen und deshalb die Hilfe der Gemeinschaft in Anspruch nehmen mußten.

Die SPD, die sich immer als Partei der Arbeitnehmerschaft darstellte und die Partei der Grünen waren es, die dieses Sozialprinzip in Deutschland beseitigten und meinten, alle Bürger über einen Kamm scheren zu müssen, so daß sich heute auch der arbeitslose Akademiker mit einem Bürger, der aus persönlichen Gründen mit seinem Leben nicht zu Rande kommt, auf eine Stufe gestellt wird.

Daß die CDU den Sozialabbau der Sozialdemokraten dann dankbar aufgegriffen und verstetigt hat, kann dann nur noch als logische Folge einer neokapitalistischen Haltung, die mit einer sich christlich gerierenden Partei nichts mehr zu tun hat, angesehen werden.

Jetzt schließt sich der Kreis zu den Ausführungen des "Hoffnungsträgers" Spahn: Die 12 Millionen Bürger, die auf der Basis von ALG II (Die Idee des ehrenwerten Herrn Hartz) vegetieren müssen, sollen doch froh sein, daß sie nicht verhungern müssen.

Vielleicht sollte sich Herr Spahn einmal Gedanken machen, wie man die Bundesreplik wieder zu einem sozialen Rechtsstaat machen kann. Aber dies ist wohl nur die Phantasie eines "kleinen Bürgers", für die die Politiker vorgeben, ihre Politik zu machen - und kleine Bürger haben froh zu sein, wenn es den Politikern gut geht!

 

Jörg-Michael Bornemann

Warum muß man die Sprachverballhornung der deutschen Sprache, die sogar in der allgemeinen GO für alle öffentlichen Verwaltungen zwingend vorgeschrieben ist und somit von der Bundesregierung gewollt ist, nicht nur ablehnen, sondern sogar bekämpfen?

Eine Antwort hat uns schon Ernst Moritz Arndt gegeben, ohne zu wissen, wie Genderaktivisten in unsere Sprache eingegriffen haben, ohne eine Legitimation dafür zu haben:

 

Wer seine Sprache nicht achtet und liebt, kann auch sein Volk nicht achten und lieben.

Ernst Moritz Arndt

Der Genderwahn ist keinesfalls eine lächerliche Randerscheinung von Pesonen, die im Hintergrund ihre Strategie verfolgen. Er ist eine gefährliche Idiologie, die den Menschen zu einem Subjekt herabwürdigt, das letztlich als geschlechtsloses Wesen so zu funktionieren hat, wie es sich eine kleine, demokratisch nicht legitimierte Gruppe von Genderaktivisten vorstellen.

Eine Diktatur kann auch nur durch die Veränderung der Sprache, der Begrifflichkeiten und des Denkens eingeleitet werden. Es wird Zeit, daß die Bürger fragen, wer verfolgt mit welchem Recht, die Idiologie des Gender-Mainsteams und was ist das Ziel dieser gefährlichen Entwicklung?

Eigentlich hören sich die Vorstellungen der Gleichstellungsbeauftragten des Bundesfamilienministeriums, Frau Rose-Möhring wie ein verspäteter Karneval – Scherz an, so daß man darüber nur lachen sollte. Allerdings ist diese Äußerung doch mehr als ein Witz, sie ist ein totaler Angriff auf unser Land, bzw. der Bürger dieses Landes.

Jetzt wird deutlich, wie sehr die Genderaktivisten zielstrebig darauf hinwirken, alles auf den Kopf zu stellen, um jegliche geschichtlichen Wurzeln unseres Heimatlandes zu eliminieren. Ähnliche Auswirkungen gibt es bereits bei der „Umgestaltung“ von Texten in Kinderbüchern. Schlimm ist, wie eine Sprachdiktatur ohne jegliche demokratische Legitimation vorschreiben will, wie man – nein “Mensch“ – zu sprechen und vor allen Dingen zu Denken hat. Eigentlich hätte man denken können, daß der Bildersturm des 16. Jahrhunderts Geschichte ist. Nun zeigen uns die Genderaktivisten oder sind es Genderaktivistinnen - so „Mensch“ sich noch als Frau empfinden darf, daß auch heute noch das 16. Jahrhundert aktuell sein kann.

In einer Zeit, in der es Probleme gibt, wie zum Beispiel die kalte Enteignung der Bürger durch die Auswirkungen des Euro (0 – Zinsen), die marode Infrastruktur unseres Landes, weil eine schwarze 0 keine Möglichkeit gab, notwendige Instandhaltungen der Infrastruktur vorzunehmen, wo viele Bürger durch die angeblich alternativlose Globalisierung ihre wirtschaftliche Existenz verlieren, wo immer mehr von Bildung gesprochen wird, diese aber regelrecht zerstört wird, die Kinderarmut immer größer wird, meint die Gleichstellungsbeauftragte, daß unsere Nationalhymne geändert werden muß.

Vielleicht schlägt die Gleichstellungsbeauftragte demnächst vor, daß in der deutschen Sprache alle Artikel entfallen.Noch besser wäre es, wenn Deutsch als Sprache durch Englisch ersetzt wird, weil dann die meisten Bürger den Quatsch der Genderaktivisten ohnehin nicht mehr erkennen können.

Es wird Zeit, daß einer solchen Entwicklung Einhalt geboten wird und sich Kräfte sammeln, die eine solche Entwicklung möglichst schnell beenden.

Vielleicht ist es dazu noch nicht zu spät!

 

Jörg-Michael Bornemann