Herr Weber versucht die Bürger davon zu überzeugen, daß er der richtige Vertreter der Bundesrepublik Deutschlands in Brüssel sei. Die bisherigen Aktivitäten des Herrn Weber in Brüssel waren sehr überschaubar, um nicht zu sagen, kaum zu erkennen. Jetzt hat sich aber Herr Weber in seiner wahren Haltung zu erkennen gegeben: Die Interessen des eigenen Landes sind für Herrn Weber unbedeutend, wichtiger ist offensichtlich, daß er genügend Stimmen erhält, um Präsident einer Kommission zu werden, deren Legitimation höchst fragwürdig ist.

Es wird so getan, als wenn es sich um eine Regierung eines Staates Europa handelt, den es in Wahrheit gar nicht gibt. Die nicht von den Bürgern gewollte Verlagerung von nationalen Aufgaben an ein solches Gebilde sind schon ein Problem an sich. Wenn Herr Weber jetzt auch noch zu erkennen gibt, daß er gegen die Interessen seines eigenen Volkes Nord Stream 2 mit allen Mitteln verhindern will, dann zeigt er damit deutlich, wohin die Aufgabe der Souveränität eines Staates zugunsten eines nicht klar demokratisch legitimiertes Konstrukts, wie es die EU darstellt, führen kann.  Politiker, wie Herr Weber, können dann Entscheidungen gegen ihre Mitbürger einfach durchsetzen, ohne dazu ein Mandat zu haben. Was sagt Frau Merkel (CDU) dazu? Wie immer - dies weiß man nicht!

Allein dies ist ein Grund, mit allen Mitteln zu verhindern, daß solche Politiker die Chance erhalten, die Interessen ihrer eigenen Mitbürger zu mißachten.

Es bleibt nur zu hoffen, daß die Mehrheit der Bürger diese gefährlichen Tendenzen erkennen und durch ihre Wahl von Personen, die das Vertrauen der Mitbürger verdienen, die Absichten des Herrn Weber verhindern.