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Werden jetzt die Bürger noch mehr von selbsternannten Schulmeistern der Nation beeinflußt, nur das zu sagen, was der politische Mainstream hören will? Das Wort Klimahysterie ist erst einmal wertneutral und beschreibt eine Einschätzung, die von unterschiedlichen Bürgern auch unterschiedlich wahrgenommen wird. Es ist durchaus zulässig, wenn Bürger meinen, daß ihnen zur Zeit in einer geradezu hysterischen Art und Weise vermittelt wird, daß unsere Erde kurz vor dem Untergang steht. Wenn Wissenschaftler nicht mehr ertragen können, daß es vielleicht auch andere wissenschaftlich fundierten Begründungen gibt, warum Naturphänomene in ihrer Ursache unterschiedlich bewertet werden, dann sind das keine Wissenschaftlicher, sondern Demagogen.

Grundprinzip einer Wissenschaft ist, die Thesen zu begründen und immer wieder durch verifizieren oder falsifizieren zu überprüfen. Mich verwundert allein die Tatsache, daß es angeblich nur Wissenschaftlicher (die im Übrigen namentlich nur selten genannt werden) geben soll, die von sich behaupten, genau zu wissen, wie die Zusammenhänge des Klimawandels, der mit und ohne Menschen, mit und ohne Tiere, in regelmäßigen Zyklen stattfindet, zu erklären sind. Allein die polemische Feststellung, die von renomierten Rundfunksendern immer wieder verwendet wird: „die Leugnung des von Menschen verursachten Klimawandels“ macht deutlich, daß hier mit Naturphänomenen Politik betrieben wird und die Bevölkerung regelrecht verdummt werden soll. Bereits in der Grundschule haben wir gelernt, daß in der Welt ein regelmäßiger Klimawandel stattfindet und Eiszeiten von wärmeren Phasen ständig im Zyklus von Jahrtausenden wechseln.

Viel wichtiger wäre es, wenn die anonymen Wissenschaftlicher darauf hinweisen würden, daß die Menschheit bereits in früheren Zeiten sich immer auf die Naturphänomene eingestellt hat und nur deshalb bis heute überleben konnte. Lebewesen, die sich auf Veränderungen der Natur nicht einstellen konnten, sind ausgestorben.

Es wäre ferner wichtiger darauf hinzuweisen, daß die von Menschen gemachten Kriege die Umwelt mehr zerstören, als dies hunderttausend private Personenkraftwagen vermögen.

Jetzt auch noch zu behaupten, ein Wort wie die Klimahysterie würde dafür sorgen, die Wissenschaft (welche denn????) zu desavouieren und zu pathologisieren ist entweder lächerlich oder unverschämt!

Wo sind die freien Journalisten, die mutigen Politiker und die freien Unternehmer, die noch den Mut haben, das zu sagen, was sie selbst meinen, ohne Rücksicht auf das gegenwärtige politische Einheitsdenken zu nehmen?

Es wird doch immer behauptet, daß jeder alles sagen kann - oder kann es sein, daß dann Probleme entstehen, über die dann nicht mehr berichtet wird?