Der größte Feind einer jeden Diktatur ist eine intakte Familie. Diese Erkenntnis haben sich bisher alle Diktaturen in Deutschland zu Nutzen gemacht. Wenn es keine intakten Familien mehr gibt, gibt es für die Bürger auch keine Freiräume mehr, die nicht vom Staat in irgendeiner Weise beeinflußt werden können. Nicht umsonst sprach der damalige Fraktionsvorsitzende der SPD und jetzige Bürgermeister von Hamburg von der "Lufthoheit über deutsche Kinderbetten."

Die Väter des Grundgesetzes haben nicht ohne tiefen Hintergrund den Schutz der Ehe unter den besonderen Schutz des Staates gestellt. Die Festschreibung in das Grundgesetz war bisher ein Schutz der jeweiligen Bundesregierungen, nach eigenem Gutdünken in die Struktur der Familie eingreifen zu können. Die zielstrebige Aufweichung des Begriffs der Ehe durch die (vermeintliche) Gleichstellung von Lebenspartnerschaften unterschiedlichster Art hat das klare Ziel, den Begriff der Ehe aufzulösen und somit die Rechtssprechung durch die normative Kraft des Faktischen zu verändern. Daß es den jetzt Herrschenden nicht um eine Verbesserung der Situation der Kinder geht, kann man daran erkennen, daß sie seit über 10 Jahren die Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs negieren, angemessene steuerliche Freibeträge den Familien zuzugestehen.

Es bleibt nur zu hoffen, daß die Bürger noch rechtzeitig erkennen, welche gefährliche Rechtsveränderung beabsichtigt ist und wie sehr damit die Grundlage unserer Gesellschaft gefährdet, wenn nicht gar zerstört wird. Für mich ist mehr als verwunderlich, daß die Institutionen, die eigentlich berufen wären, hier den Mitbürgern die Gefahren aufzuzeigen, schweigen. Vielleicht werden zukünftige Generationen eines Tages fragen, warum keiner den Mund aufgemacht hat. Eine solche Situation hat es ja in Deutschland schon einmal gegeben!